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Emprise-Tochter kooperiert mit Cisco


11.01.2000
Ad hoc

Die Hamburger mediascape communications GmbH, eine Tochtergesellschaft der EMPRISE Management Consulting AG (WKN 571050) kooperiert mit der Cisco Systems GmbH, Hallbergmoos bei München, der deutschen Tochter des weltweit führenden Anbieters von Networking-Lösungen für das Internet mit Hauptsitz in San Jose (CA), USA. Cisco liefert Komponenten, die Sprache beim analogen Telefonieren in digitale Daten umwandelt und damit Telefonieren via Internet möglich machen. mediascape, die Tochter der am Neuen Markt notierten EMPRISE Management Consulting AG, Hamburg, ist damit der erste Carrier, der ein Voice-over-IP deutschlandweit auf der Basis der Richtfunktechnologie betreibt. Der Clou: Telefonieren in diesem Netz ist kostenlos.

Wie ist das möglich? mediascape überbrückt mit ihrer Richtfunktechnologie deutschlandweit die sogenannte „letzte Meile“ in der Telekommunikation mit bis zu 34 Megabits pro Sekunde - das ist 510-fache ISDN-Geschwindigkeit. Dadurch fallen neben den üblichen Gebühren für den Datentransfer keine zusätzlichen Kosten für Mietleitungen an. mediascape kann mit der Lizenz 3 und 4 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post als Telefongesell-schaft Sprachdienstleistungen anbieten.


„IP“ steht für Internet Protocol, ein Übertragungsprotokoll, mit dessen Hilfe alle Daten im In-ternet übertragen werden können. Die für den Erfolg des Internets verantwortliche Technolo-gie setzt Mediascape jetzt mit Hilfe von Cisco-Komponenten auch für Sprachtelefonie ein. Ebenso wie bei der IP-Übertragung von Informationen wird Sprache auch in einzelne digitale Pakete aufgeteilt und beim Empfänger wieder zusammengefügt. „Die Sprach-Datenpakete sind so klein, daß wir sie als Kostenfaktor vernachlässigen“, sagt mediascape-Geschäftsführer Frank Brügmann. Die Hamburger High-tech-Schmiede hat eine Technologie entwickelt, die auf bundesweit frei verfügbaren Frequenzen sendet und ist somit nicht auf die Lizenzvergabe für regionale Richtfunkfrequenzen angewiesen ist. mediascape kann auf die-se Weise Richtfunk in ganz Deutschland anbieten.

Parallel zum herkömmlichen Gespräch lassen sich Faxe, Dateien oder Videobilder über eine einzige Verbindung versenden. Marktforschungsinstitute wie Frost&Sullivan prognostizieren hohe Steigerungsraten für die junge IP-Telefonie. „Deutlich verringerte Kosten durch die Vervielfachung der Übertragungsrate und bedarfsgerechte Dienste und Serviceangebote für Privat- und Geschäftskunden sind klare Wettbewerbsvorteile, die mediascape nutzen wird“, so EMPRISE-Vorstandssprecher Gerd Nicklisch. „Voice-over-IP wird durch die Cisco-Backbone-Technik in verbesserter Qualität möglich, so dass es kaum noch Unterschiede zu herkömmlichen Telefonaten gibt.“ Nach einer Studie der Yankee Group liefert Cisco rund 88 Prozent der Technologie, auf der das Internet basiert. Manfred Siegel, Director Multiservice bei Cisco in Deutschland: “Cisco hat Interesse daran, dass möglichst viele Internetnutzer über breitbandige Zugänge verfügen, um die Möglichkeiten des Netzes optimal ausnutzen zu können. Die Kooperation mit mediascape ist ein erster wichtiger Schritt zu diesem Ziel.“

Am Mittwoch, 12. Januar 2000, findet in München eine Pressekonferenz von mediascape statt. Dort stellt das Unternehmen eine Weltsensation im Bereich Richtfunk vor. Anwesend ist auch ein Vertreter von Cisco. Die Pressekonferenz findet um 10 Uhr in der HypoVereinsbank, Am Tucherpark 16, statt.




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